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Donnerstag, 23. Februar 2012 : 01:23 Uhr

Bericht zur CO2-Verifizierung der MAINe LAKO

Bei der Klimaneutralität handelt es sich um Kompensationen von Treibhausgasen, die aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht vermieden werden können. Durch Zukauf von Zertifikaten, die aus Projekten stammen, die an einer anderen Stelle zur Emissionsminderung geführt haben, können die „restlichen“ Emissionen ausgeglichen werden.

Um die Emissionen, die während der MAINE LAKO 2011 anfielen, zu kompensieren, wurde ein regionales Aufforstungsprojekt gewählt. Für jeden Teilnehmer wurde dabei ein Baum gepflanzt. Realisiert wurde das Aufforstungsprojekt durch die plant-my-tree®Brüntgens GbR (www.plant-my-tree.de). Die Pflanzung erfolgte in 64757 Rothenberg im Süden des hessischen Odenwalds (Koordinaten: N 49° 29' 55.68" E 8° 54' 30.93").

Fazit: Durch die Landeskonferenz sind Emissionen entstanden, die sich auf 31,8 Tonnen CO2-Equivalent belaufen. Dieser Belastung stehen 400 Baumzertifikate gegenüber. Jeder gepflanzte Baum kompensiert etwa 1 Tonne CO2. Insgesamt beläuft sich die Kompensationsleistung auf rund 400 Tonnen CO2.

Bericht als PDF-Datei

 

MAINe LAKO 2011: Weiterdenken – Zukunft lenken.

Hessische Landeskonferenz erste verifizierte CO2-neutrale Konferenz der Wirtschaftsjunioren

 

Ganz im Zeichen des WJD-Schwerpunktthemas „Innovationsstark und ressourcenbewusst handeln“ stand die Planung und Umsetzung der Landeskonferenz Hessen 2011 durch die WJ Frankfurt.  

Unternehmerische Nachhaltigkeit als Wettbewerbsfaktor zu erkennen und zu nutzen, wird ein wesentlicher Einflussfaktor zukünftiger Geschäftserfolge sein – dessen sind sich die WJ Frankfurt (WJF) bewusst.

Mit der Durchführung der bundesweit ersten CO2-neutralen Konferenz vom 13.-15. Mai 2011 in Frankfurt unter dem Motto „Weiterdenken – Zukunft lenken.“  haben das Konferenzteam und die Frankfurter Junioren bewiesen, dass sie Nachhaltigkeit leben und bereit sind, Verantwortung für die kommenden Generationen zu übernehmen. 

Drei Tage lang haben wir gemeinsam mit unseren 400 nationalen und internationalen Gästen im Rahmen der LAKO in Diskussionen, Workshops, Trainings, Seminaren und Betriebsbesichtigungen das Thema Nachhaltigkeit in den Focus gestellt mit dem Ziel, bei den Teilnehmern ein nachhaltiges Ressourcen- und Umweltbewusstsein zu schaffen und zu schärfen. 

Nachhaltigkeit und deren Kommunikation werden für den unternehmerischen Erfolg von immer größerer Bedeutung. Der notwendige Veränderungsprozess wird gewaltig sein und das Leben in Gesellschaft und Unternehmen mehr und mehr bestimmen. Hierbei spielen sowohl ökologische, ökonomische als auch soziale Aspekte eine wesentliche Rolle in der Unternehmenspraxis.

Schon heute fordern Kunden und Geschäftspartner Nachhaltigkeit ein und sehen diese als wesentliches Kriterium für Kauf- und Kooperationsentscheidungen.

Welche Veränderungsprozesse müssen in den nächsten Jahren in Gang gesetzt werden, um Nachhaltigkeit weiter in der Unternehmenspraxis zu verankern? Welche Visionen anderer Zukünfte gibt es? Welche Geschäftsmodelle sind in Zukunft denkbar?                                                                 

Diese und weitere Fragen haben wir mit namhaften Unternehmern und Partnern der Konferenz wie der REWE AG, Mainova AG, DQS GmbH, Wüstenrot AG und der quirin bank AG diskutiert, vielfältiges Engagement zum Thema Nachhaltigkeit vorgestellt und insbesondere innovative Ansätze in der Unternehmenspraxis hervorgehoben.

Vielfältige Anfänge in den Unternehmen existieren bereits. Hier gilt es dennoch für die Verbreitung dieser Ideen zu sorgen, um noch mehr Unternehmer und Entscheider anzuregen, die Herausforderungen für unsere gesellschaftliche Zukunft zu erkennen und aktiv anzunehmen.

Das Engagement zeigt sich heute nicht nur in zahlreichen Projekten, sondern in unternehmerischen Grundeinstellungen, Visionen und im Umgang mit Mitarbeitern und Kunden. Um energiebewusstes Bauen, Nutzung regenerativer Energien, regionale oder Bio-Produkte im Supermarkt oder erworbene Umweltzertifikate, um nur einige Beispiele zu nennen, drehen sich die vielfältigen Erfahrungen. So hat die REWE den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2010 gleich in zwei Kategorien gewonnen. Die Mainova AG verfügt über ein vom TÜV zertifiziertes Naturstromlabel. Diese Liste ließe sich mit vielen weiteren Aktivitäten fortsetzen. Die Konferenzpartner haben verstanden und vermittelt, dass hiermit nicht nur Gutes zu erreichen ist, sondern dass sich daraus auch lukrative, innovative und zukunftsorientierte Geschäftsmodelle entwickeln lassen.

Dass die Förderung unternehmerischer Nachhaltigkeit auch der IHK Frankfurt am Main ein wichtiges Anliegen ist, zeigt diese unter anderem in der kontinuierlichen Zusammenarbeit und Unterstützung der Projekte der Junioren.

 

 

CO2-Verifizierung – 400 Bäume für Hessen                                  

 

Heute sind wir stolz darauf sagen zu können, dass wir mit der CO2-Verifizierung unserer Veranstaltung die Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit für die Konferenzen der Wirtschaftsjunioren Deutschlands übernommen haben.

Zunächst war das Ganze nur eine spontane Idee: die erste verifizierte (!) CO2 - neutrale LAKO sollte MAINe LAKO werden. Als sich das Konferenzteam intensiver mit der Thematik Nachhaltigkeit auseinandersetze, wurde schnell klar, hierin steckt mehr Potential: „So übernehmen wir Verantwortung für unsere Zukunft“.

Keine CO2-Mehrbelastung für unsere „Nachwelt“ durch die Ausrichtung der LAKO zu hinterlassen, war  nur möglich, indem wir den Nachhaltigkeitsgedanken in allen Bereichen der Konferenz fest verankerten.  So entschloss sich das Team, nur Partner und Sponsoren zuzulassen, die uns dabei unterstützen, das Thema Nachhaltigkeit aufzugreifen und voranzutreiben.

Beim Catering wurde darauf geachtet, dass nur regionale und saisonale Produkte Verwendet wurden. Die Konferenzlocations befanden sich in „walking-distance“. Auf Shuttleservice wurde fast ausnahmslos verzichtet. Die Teilnehmer erhielten ÖPNV-Tickets zur kostenlosen Nutzung. Das LAKO-Magazin wurde klimaneutral durch eine FSC-zertifizierte Druckerei gedruckt. Zahlreiche Workshops, Seminare und Vorträge befassten sich mit dem  Thema Nachhaltigkeit. Auf dem Börsenplatz fand eine 2-tägige E-Mobility-Ausstellung statt.

Mit unserem Partner, der DQS GmbH wurden die Kriterien einer CO2-neutralen Konferenz ausgearbeitet und ein Fragenkatalog entwickelt.

Ob Anfahrt oder Unterkunft der Teilnehmer, die Logistik oder Verpflegung während der Konferenz, alles wurde auf den Prüfstand gestellt und musste sich einer kritischen Befragung unterziehen. Was verursacht wie viel CO2? Wie kann es belegt und überprüft werden? Wie kann ein Ausgleich der Belastungen stattfinden?

Dank des Mitwirkens aller Teilnehmer, Partner, Caterer und Beteiligter konnte der CO2-Ausstoß der MAINe LAKO auf 31,4t minimiert werden.

Mit der Pflanzung von 400 Bäumen (ein Baum je Teilnehmer) im südhessischen Odenwald haben die WJ Frankfurt die CO2-Kompensation und damit die Klimaneutralität der MAINe LAKO mehr als sicher gestellt und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz geleistet.
Vor dem Hintergrund der gerade im  Frankfurter Römer geschlossenen „Koalition der Nachhaltigkeit“ und dem Ziel Frankfurts soziale Stadt zu bleiben und Green City zu werden, haben wir Junioren damit einmal mehr das Gespür für die Themen unserer Stadt bewiesen.

 
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