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Samstag, 04. Februar 2012 : 17:54 Uhr

Debattierwochenende

Training, Training und nochmals Training - so lautet das Motto bei einem Debattierwochenende.

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Rhetorisches Feuerwerk am Rhein - Debattierwochenende am 3. und 4. April 2009

Die Teilnehmer 2009 in Rüdesheim am Rhein

Man fragt sich, wer an diesem ersten Wochenende im April den besseren Draht zu Petrus hatte? War es Angela Merkel, die strahlenden Sonnenschein für den Nato-Gipfel in Baden-Baden und Kehl bestellt hatte? Oder war es Stefan Grönke, der Leiter des Ressorts Debattieren, der einfach alles daran setzte, dass das Debattierwochenende perfekt war? Wie dem auch sei. Das Wetter war schon mal sehr gelungen.

Als Unterbringung wurde die Jugendherberge in Rüdesheim gewählt, die sich für das Team-Wochenende bereits bewährt hatte. Sie ist inmitten von Weinbergen gelegen und man bot einen herrlichen Blick auf den Rhein.

Die Teilnehmer kamen nicht nur aus Frankfurt angereist, sondern nahmen auch den weiten Weg aus Stuttgart, Hannover und Offenbach auf sich, um dabei zu sein! Unter den Teilnehmern befanden sich Debattierexperten, Hobbydebattierer und Anfänger.  

Ihnen zur Seite stand ein vierköpfiges Trainer-Team, das für alle Teilnehmer etwas im Gepäck hatte. Dagmar Schadbach und Olaf Pietler gaben zum Anfang ein Training zum generellen Ablauf von Debatten mit den Schwerpunkten Themendefinition und Körpersprache.

Gemäß dem Wunsch der Teilnehmer nach intensivem "Learning by doing" folgte auf jedes Training ein Praxisteil. Die Debattierer durften noch am Freitagabend Publikum und Jury zu dem Thema "Sind Biertrinker bessere Liebhaber als Weintrinker?" von der Pro- beziehungsweise Contra-Seite überzeugen.

Am Samstag folgten zwei Trainingsblöcke. Wiebke Lindemann fokussierte auf effektiven Aufbau und Struktur von Rede und Argumentation.

Das Debattierverhalten - rhetorische Kniffe und der Umgang mit Einwürfen - war Schwerpunkt bei Andreas Ellenberger. Für große Erheiterung sorgte eine Übung in Rhetorik, bei der die Teilnehmer aufgefordert wurden, mit einem Weinkorken zwischen dem Zähnen je eine Strophe eines Gedichts vorzulesen. Sinn und Zweck der Übung war das deutliche Sprechen zu üben. Manch einer hörte sich aber eher an, als ob er gerade mit einer dicken Backe vom Zahnarzt kam.

In weiteren Debatten konnten die Teilnehmer das in der Theorie Gelernte sofort in die Tat umsetzen. Themen wie "Liebt der Informatiker seinen PC mehr als seine Frau?" oder "Braucht Holland Berge?" brachte die Teilnehmer ganz schön ins Schwitzen.

Waren die Debatten zunächst noch etwas verhalten, so änderte sich dies mit zunehmender Übung der Teilnehmer. Die Argumentation wurde schärfer und auch von Einwürfen seitens der Gegenpartei wurde häufiger Gebrauch gemacht. Alle Teilnehmer profitierten von einem sehr ausführlichen Feedback der Trainer bzgl. Rhetorik, Aufbau der Rede und Körperhaltung. Jeder bekam viele Tipps, Tricks und Ratschläge mit auf den Weg.

Zusätzliche Abwechslung bot das Programm mit einer Gaudi am (frühen) Samstagmorgen. Nach Kniebeugen und Ballspiel war jeder wach! Nicht fehlen durfte an diesem frühlingshaften Wochenende der obligatorische Spaziergang zur Germania.

Alles in allem war das Wochenende eine sehr gelungene und runde Sache. Das Programm war intensiv und sehr abwechslungsreich. Die Trainer haben mit viel Spaß ihre Freude am Debattieren weitergegeben und dem einen oder anderen Anfänger "Lust auf mehr" gemacht. Und jeder Teilnehmer hat viele Ideen mitgenommen, um seine eigene Überzeugungskraft auch außerhalb des Debattierformates zu verbessern.

Ein Dankeschön dem Trainer- und Organisationsteam

Das Trainierteam setzte sich aus den ehemaligen Ressortleitern Dagmar, Wiebke, Andreas und Olaf zusammen, während sich der aktuelle Leiter Stefan um die Organisation kümmerte.

Der Wunsch nach Wiederholung war das schönste Feedback.

HOFFENTLICH BIS NÄCHSTES JAHR!

Olaf, Wiebke, Stefan und Andreas - nach getaner Arbeit
 
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