Der Förderkreis
"Die Wirtschaftsjunioren bei der IHK Frankfurt am Main (WJF) sind über 200 Unternehmer, Fach- und Führungskräfte bis 40 Jahre."
Und dann?
Auch nach dem 40. Lebensjahr gibt es ein Juniorenleben - im Förderkreis der WJF. Gegründet 1983, finden sich im Förderkeis alle Wirtschaftsjunioren, die nach dem 40. Geburtstag aktiv bleiben wollen.
Allen Förderkreismitgliedern stehen die Ressorts und Veranstaltungen von WJF offen. Zusätzlich organisiert der Förderkreis ein eigenes Jahresprogramm - mit Betriebsbesichtigungen, Diskussionsabenden, einem jährlichen Ausflug sowie gesellschaftlichen und kulturellen Aktivitäten.
Eine Geschäftsordnung regelt die Arbeit des Förderkreises. Zu seinen Aufgaben gehört "die ideelle und materielle Unterstützung der Arbeit der Wirtschaftsjunioren bei der IHK Frankfurt e.V. Es sollen Verbindungen zwischen Wirtschaftsjunioren und Fördermitgliedern geschaffen und aufrechterhalten werden". Dem wird z.B. mit dem jährlich vergebenen Preis des Förderkreises für die/den "aktivste/n Anwärterin/Anwärter" Rechnung getragen und die Arbeit der Wirtschaftsjunioren gefördert und gewürdigt.
Vertreten wird der Förderkreis durch ein Präsidium, das jeweils für zwei Jahre durch die Mitglieder des Förderkreises gewählt wird. Neben der Organisation eines eigenen Jahresprogramms, verwaltet es das Budget und richtet sein Augenmerk darauf, die Ziele des Förderkreises in die Tat umzusetzen.
Präsidium
Katja Mayer
Präsidentin
Ansprechpartner für AK:
Charity
Schule-Wirtschaft
Debattierclub

Jens-Peter Gericke
Mitglied des Präsidiums
Ansprechpartner für AK:
Internationales
Kommunikation
Stammtisch

Klaus P. Knorr
Mitglied Präsidium - Schatzmeister
Ansprechpartner für AK
Führung
Existenzgründung und -sicherung
Rauchbier, Kleintheater und Schattenspiele - Förderkreis besucht Bamberg
Die diesjährige Förderkreis-Wochenendreise führte uns in das historische Städtchen Bamberg. Bereits die dreistündige gemeinsame Anreise mit der Bahn verging bei reichlich mitgebrachtem Sekt, Brotzeit und Kuchen wie im Fluge.In bester Reiselaune checkten wir im romantischen Hotel Messerschmidt (ehemals Wohn- und Arbeitsstätte des Flugpioniers) ein.
Noch am Abend erlebten wir einen ersten Höhepunkt - den Besuch des Bretano-Theaters. Bei einer Vorstellung nur für uns und getragen vom Gedanken des freien Theaters interpretierte Martin Neubauer – Inhaber und Schauspieler - leidenschaftlich außergewöhnliche und wortwitzige Stücke seiner Vorbilder wie Brentano, E.T.A. Hoffmann und Karl Valentin. Ein Theatergenuss, klein aber fein - ist doch das Brentano-Theater eines der kleinsten Theater der Welt in einer wunderbaren alten Villa.
Den Samstag starteten wir bei strahlendem Sonnenschein per Pedes mit einer Stadtführung. Christian Berkenkamp, ein norddeutsches Urgestein in Lederhose und Trachtenhut hat uns in Lederhose seine Wahlheimat Bamberg vorgestellt und uns mit den Sehenswürdigkeiten und der Geschichte vertraut gemacht. Am Endpunkt der kurzweiligen Führung waren wir am Dom angelangt, in dem wir im Anschluss die Seele bei einem faszinierenden Orgelkonzert baumeln lassen konnten. Nachmittags haben wir interessante Aspekte über die Lebensader der Stadt - die Regnitz - kennen gelernt. Zum Ausklang des Tages fuhren wir mit dem Bamberger Bähnle über sechs der sieben Stadthügel und genossen die sonnigen Ausblicke von der Altenburg auf die Dächer von Bamberg.
Die kulinarischen Spezialitäten konnten wir abends bei einem Treffen mit den Bamberger Wirtschaftsjunioren kennen lernen. Rauchbier und blaue Zipfel, aber auch Schäufele und Klöße wollten versucht werden. Die gastronomische Empfehlung der Bamberger Junioren war ein voller Erfolg und rege Gespräche ließen uns den abendlichen Regenschauer vergessen.
Am Sonntag wurden alle bisherigen Erlebnisse noch in den Schatten gestellt. Bei einem spektakulären Schattenspiel in der Domkapelle zog in 90 Minuten die tausendjährige Geschichte an uns vorbei, gewürzt mit einem traditionellen Rauchbier, das einfallsreich in der Pause kredenzt wurde. Für die Daheimgebliebenen: unter »
www.theater-der-schatten.de« sind Ausschnitte dieser grandiosen Kunst zu sehen.
Eine Brauereibesichtigung mit anschließendem Mittagessen zusammen mit den Bamberger Junioren bildete den Abschluss unseres Ausfluges. Hier spannten Klaus Knorr, stellv. Präsident des Förderkreises Frankfurt und Andrea Wörlein (Name wg. Heirat inzwischen geändert) der WJ Bamberg ein symbolisches Band zwischen den beiden Städten.Für August 2012 wurden wir herzlich zu einem Blues- und Jazzwochenende und der Landesgartenschau nach Bamberg eingeladen.
Ein herzliches Dankeschön geht vom Präsidium an unsere Organisatorin Gabriele Breuninger, die auch in diesem Jahr ein unvergessliches Wochenende für uns gezaubert hat.
Bundesverdienstkreuz für Dagmar Bollin-Flade
Dagmar Bollin-Flade wurde am 28. Januar 2011 das Bundesvedienstkreuz verliehen. Wir freuen uns über diese Auszeichnung unseres Mitglieds. Sie hat sich durch viele ehrenamtlichen Aktivitäten verdient gemacht. So ist sie Mitglied der Vollversammlung der IHK, arbeitet mit in den tarifpolitischen Ausschüssen von Hessenmetall, ist im Aufsichtsrat der Volksbank Vortaunus, kümmert sich intensiv um Integration und Gleichberechtigung - und das alles neben ihrer unternehmerischen Tätigkeit gemeinsam mit ihrem Mann bei der »Christian Bollin Armaturenfabrik GmbH« und ihrer Familie.
Wochenendtripp nach München
Bavaria und das Oktoberfest
Das Highlight war wie immer unsere Wochenendreise. Jedes Jahr im September macht sich eine Gruppe von 20-25 Mitgliedern auf, einige Tage gemeinsam zu verbringen. Die bisher besuchten Städte waren u.a. Trier und Essen und in diesem Jahr München. Ziel der Reise ist natürlich sich besser kennen lernen und das gesellige Beisammensein. Doch machen Besuche von Unternehmen, Museen, Stadtführungen und außergewöhnliche kulturelle Angebote die Fahrt interessant. Außerdem pflegen wir immer auch den Kontakt zu den in der jeweiligen Stadt ansässigen Junioren bzw. Förderkreisen, sodass auch auf dieser Ebene das Netzwerk erweitert wird.
Die Münchner Junioren begleiteten unsere Reise aufs Wunderbarste: erstens bekamen wir eine Stadtführung von Hans Roeckl, der uns mit vielen versteckten Details vertraut machte. Normale Touristen bekommen so etwas überhaupt nicht mit. Am Abend gab es dann ein Zusammentreffen mit Münchner, holländischen und einigen französischen Junioren im „Stadtwirt“ - ein exzellenter geselliger Abend mit überaus leckerem Essen. Nur unser Busfahrer hatte es schwer: er fand seinen Bus erst wieder nach fast 2stündiger Suche, als wir schon bequem mit Taxis ins Hotel gefahren waren.
Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Oktoberfestes, den Walther Werner vom Münchner FK ganz hervorragend organisiert hatte. Wir hatten wirklich viel Spaß im Bierzelt, das Essen war lecker und die Stimmung prächtig.
Wer bis dato noch nicht BMW-Fan war, hatte alle Chancen, dies bei der Besichtigung der BMW-World zu werden. Imposante Bauweise von Gebäude und Autos machten mächtig Eindruck. Wir erfuhren Details über Design, Technik, Farben und Interieur. Wir durften uns ans Steuer setzen und die Spritzigkeit eines BMW erleben - im Simulator. Wir staunten nicht schlecht über ein Motorrad, das auf Treppen gefahren wurde. Und bedauerten am Ende, nicht noch Zeit für das Museum zu haben.
Wie die Reise mit kulinarischen Extravaganzen im »Spatenhaus« endete, so begann sie mit theatralischen Abenteuerlichkeiten im »Fastfood-Theater«. Wir als Publikum spielten dabei eine tragend-gestaltende Rolle und hatten unseren Riesenspaß. Insgesamt darf man ohne Übertreibung sagen: die Münchenreise war herausragend und jeder der nicht dabei war, darf es bedauern.

